Was treibt mich eigentlich an?

Ziele

Ich glaube im Leben ist es wichtig Ziele zu haben. Und ich glaube auch, dass jeder, wenn auch unbewusst, welche hat. Bei manchen sind es Ziele wie bestimmte Karrierevorstellungen oder in einem gewissen Alter schon fünf Kinder haben zu wollen. Ich habe zum Beispiel einen guten Freund der, bis er 30 ist, alle Kontinente bereist haben will.

Ich für mich habe beschlossen irgendwie, und das klingt jetzt fürchterlich kitschig, weltverbesserisch und blauäugig, einen positiven Fußabdruck auf dieser Welt zu hinterlassen.
Irgendetwas das der Menschheit möglichst hilft und an das sie sich auch noch erinnern, wenn ich mal nicht mehr da bin.
Im Idealfall ist das natürlich die gesamte Menschheit bzw. annähernd.
Einstein und seine Errungenschaften kennt zum Beispiel fast jeder Mensch. Natürlich möchte ich mich hier nicht mit Einstein vergleichen und sehr wahrscheinlich werden sich nicht mal ansatzweise so viele Menschen an mich bzw. meine Taten erinnern wie bei diesem Herrn. Aber er und seine Leistungen sind nun mal ein gutes Beispiel bzw. Vorbild.


Leitbild

Mein Ziel betreffend gibt es ein paar Unternehmen die mit Ihren Leitbildern in eine ähnliche Richtung gehen wie ich es gerne möchte. Das Leitbild eines Unternehmens beschreibt dabei Rahmenbedingungen unter welchen sie ihre Ziele erreichen wollen und vor allem was ihr eigentliches Ziel ist.

In Googles Leitbild lässt sich zum Beispiel der Satz „Das Ziel von Google ist es, die Informationen der Welt zu organisieren und für alle zu jeder Zeit zugänglich und nutzbar zu machen.“ finden.
Das Leitbild von Wikipedia geht in eine ähnliche Richtung „Die Aufgabe der Wikimedia Foundation besteht darin, Menschen auf der ganzen Welt dazu zu befähigen und zu ermutigen, bildende Inhalte unter einer freien Lizenz oder in der Public Domain zu sammeln und zu entwickeln, und sie effektiv und weltweit zu verteilen…“.

Beide Unternehmen haben es sich also zur Aufgabe gemacht Wissen zu verteilen. Ich finde das ist eine gute Idee.
Ich muss aber auch gleichzeitig sagen, dass es einen Aspekt gibt der dabei vernachlässigt wird.
Es gibt Situationen da reicht es nicht nur dieses Wissen zur Verfügung zu haben. Es ist auch wichtig zu wissen wie man es einsetzt.


Ein kleines Beispiel:

[Szene aus der Serie Big Bang Theory:
Lenard: „Weiß jemand wie ein Verbrennungsmotor funktioniert?“
Gruppe: Einstimmig: „Na klar!“
Lenard: „Kann jemand einen Verbrennungsmotor reparieren?“
Gruppe: *unverständliches Genuschel*=Alle müssen kleinlaut zugeben, dass sie es nicht können.]


Es ist eine Sache die Funktion einer Sache zu verstehen aber eine andere Sache damit auch praktisch zu arbeiten.

Ich möchte versuchen diese Lücke zu schließen. Wissen nicht nur zu vermitteln, sondern auch praktisch anwendbar machen. Es gibt unzählige Kochbücher die Schritt für Schritt erklären, wie man Essen „zusammenbaut“. Dieses Konzept möchte ich gerne auf alle anderen Lebensbereiche (natürlich mit einem Hang zum technischen) übertragen.

Und (nun kommen wir wieder zum weltverbesserischen Teil) ich glaube, dass dadurch ganz beiläufig weitere Probleme gelöst werden können. Wer zum Beispiel seinen Fernseher selbst reparieren kann der kauft sich keinen neuen. Er oder Sie trägt also zum Umweltschutz bei. Wer aus bereits vorhandenen aber nutzlosen Komponenten etwas ganz Neues baut spart Geld. Technologie wird so auch für Menschen zugänglich die es sich sonst nicht leisten könnten.


Fähigkeiten als Werkzeug

Außerdem, und das ist fast mein Lieblings „Problem“ das nebenbei gelöst werden könnte: Diese neu erlernten Fähigkeiten sind wie ein Werkzeug. Diese neu erlernten Fähigkeiten erweitern die Möglichkeiten der eigenen Kreativität.

Man stelle sich nur vor, welche Folgeerfindungen möglich geworden sind, weil jemand den Schraubendreher erfunden hat. Ich glaube, dass Wissen und daraus hervorgehende Fähigkeiten ebenso wie der Schraubendreher zu neuen aktuell noch undenkbaren Erfindungen führen können.
Dabei gilt desto mehr Menschen so viele „Werkzeuge“ wie möglich zur Verfügung haben desto mehr Menschen können ihrer Kreativität freien Lauf lassen und neue Erfindungen erfinden.

Jetzt kann man natürlich fragen: „Wie? Willst du jetzt für alles auf der Welt Reparatur-Anleitungen schreiben?“. Das will ich natürlich nicht. Ich denke das ist unmöglich.
Aber ich denke auch, dass wenn Wissen auf dem einen Gebiet erstmal praktisch anwendbar ist, man dies trainiert hat, dann ist es ein leichtes diese neuen Fähigkeiten auf anderen Gebieten anzuwenden.


Open-Source

OpenSource Technologie ist meiner Meinung nach ein gutes Beispiel für die oben genannte Problematik aber auch den daraus resultierenden Möglichkeiten. Die Technologie ist vorhanden. Der Einsatz ist aber nicht immer leicht. Man braucht erstens Zeit um sich einzuarbeiten und ganz oft auch ein gewisses Vorwissen. Beides kann den Einsatz erheblich erschweren oder gar unmöglich machen.

Dieses möchte ich in Zukunft ändern, indem ich verschiedene Open Source Projekte detailliert und kleinschrittig erkläre.

Ich hoffe, dass sich diese Seite mit der Zeit mit ganz vielen praktisch anwendbaren „Technik-Kochbüchern“ füllen wird.

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